11.03.2026
Knauf Werktage 2027 gastieren in Düsseldorf, Stuttgart, Mainz und Berlin

Vier Standorte und Praxis pur: Die Knauf Werktage 2027 bringen die Branche im Januar und Februar 2027 zusammen – mit Live-Demos, Mitmach-Formaten und Lösungen zu aktuellen Bauaufgaben. Unter dem Motto „Profis unter sich“ richten sich das Veranstaltungsformat an Fachhandwerker, Fachhändler, Architekten und die Immobilienwirtschaft. Die Roadshow bündelt das übergreifende Know-how von sechs Knauf-Partnerunternehmen und macht Lösungen für aktuelle Bau- und Planungsaufgaben in relevanten Themenfeldern erlebbar. An den Knauf Werktagen beteiligen sich die Partnerunternehmen Knauf Gips, Knauf Ceiling Solutions, Knauf Elements, Knauf Insulation, Knauf Integral und Knauf PFT.
Im Mittelpunkt steht wie gewohnt die Praxis – interaktiv, anfassbar und im direkten Austausch mit den Knauf Experten. An den Stationen können die Besucher zahlreiche Innovationen erleben und diese auch selbst ausprobieren. Das Vortragsprogramm der Knauf Akademie bietet den Werktage-Besuchern darüber hinaus kompaktes Praxiswissen, konkrete Anwendungstipps und inspirierende Einblicke in aktuelle Trends und Lösungen.
www.knauf-werktage.de10.03.2026
Mocopinus: Kein Investor gefunden, Betrieb wird eingestellt

Nach mehr als 160 Jahren endet die Geschichte von Mocopinus: Für den traditionsreichen Holzverarbeiter, der im Dezember 2025 Insolvenz angemeldet hatte und seitdem in einem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung nach einer Lösung suchte, fand sich kein Investor - zumindest nicht für den operativen Geschäftsbetrieb und die 270 Arbeitsplätze in Ulm, Karlsruhe und Ammelshain, sondern nur für die Immobilien. CEO Ulrich Braig sprach in einer Mitteilung von einem „extrem bitteren Tag“. Trotz einer operativen Stabilisierung in den vergangenen Wochen sei es nicht gelungen, Mocopinus zu retten. In Karlsruhe und Ammelshain soll nun eine geordnete Ausproduktion erfolgen. Bestehende Aufträge werden nach Unternehmensaussagen noch gefertigt und ausgeliefert, anschließend die drei Standorte stillgelegt. Nicht betroffen ist die Tochtergesellschaft Lignum Finish in Aitrach im Kreis Ravensburg, für die die Verhandlungen noch andauern.
Die Wurzeln von Mocopinus reichen bis zu einem 1865 gegründeten Sägewerk zurück. Daraus entwickelte sich eins der führenden Industriehobelwerke Europas.
www.mocopinus.com09.03.2026
Uzin Utz investiert in Bauunternehmen Gropyus

Der Bauchemiehersteller Uzin Utz beteiligt sich an dem technologiebasiertem Bauunternehmen Gropyus aus Österreich. Mit dem Investment wollen die Ulmer ihre Position in einem der dynamischsten Zukunftsmärkte der Bauindustrie stärken: dem seriellen, industriell gefertigten Wohnungsbau.
Gropyus wurde 2019 gegründet und beschäftigt derzeit rund 530 Mitarbeiter. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien betreibt vier Standorte in Österreich und Deutschland und zählt zu den führenden Anbietern im industriellen Bau von Mehrfamilienhäusern in nachhaltiger Holzbauweise in Deutschland. Gropyus verfolgt einen industriellen Ansatz: Von der Planung über die Fertigung bis hin zur Montage und anschließenden Gebäudebetrieb werden sämtliche Schritte aus einer Hand umgesetzt. Herzstück des Konzepts ist die serielle Fertigung von Gebäudeelementen auf hochautomatisierten Roboterstraßen.
www.uzin-utz.com06.03.2026
Forbo: Flooring Systems in 2025 rückläufig

Die Schweizer Forbo-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoumsatz von 1,09 Mrd. CHF (1,19 Mrd. EUR) erzielt. Dies entspricht einem Rückgang von 3,3 % gegenüber dem Vorjahr (in Lokalwährungen -0,3 %). Die regionale Entwicklung verlief dabei unterschiedlich: Während der Umsatz in Europa in Lokalwährungen leicht zunahm, verzeichneten die Regionen Asien-Pazifik sowie Amerikas jeweils leichte Rückgänge. Das Betriebsergebnis sank um 27,2 % auf 87,8 Mio. CHF. Belastet wurde es laut Forbo durch die geringere Kapazitätsauslastung, höhere Kosten und negative Währungseffekte. Der Gewinn verringerte sich um 27,5 % auf CHF 68,9 Mio.
Im Geschäftsbereich Flooring Systems (Bodenbeläge und Verlegewerkstoffe) reduzierte sich der Umsatz um 3,6 % auf 738,2 Mio. CHF (-1,2 % in Lokalwährungen). Davon entfielen 561,6 Mio. CHF auf das Geschäft in Europa. Das Betriebsergebnis der Sparte sank um 18,7 % auf 80,5 Mio. CHF.
www.forbo.com05.03.2026
Wohnungsbau bis 2028: Deutschland und Österreich hinken hinterher

Nach Einschätzung des Forschungs- und Beratungsnetzwerkes Euroconstruct steigt die Anzahl fertiggestellter Wohnungen in Europa von 1,44 Mio. im Jahr 2025 auf 1,47 Mio. im Jahr 2026 und bis 2028 auf voraussichtlich 1,66 Mio. Einheiten. Vergleicht man die Jahre 2028 und 2024, so ergibt sich eine Zunahme von 5,1 %. In Deutschland dürften die Fertigstellungen jedoch nach einem Rückgang auf 205.000 Wohnungen im Jahr 2025 im laufenden Jahr noch weiter auf 185.000 Einheiten fallen. Erst dann erwartet Euroconstruct einen Anstieg. Mit den prognostizierten 215.000 Fertigstellungen in 2028 läge Deutschland aber immer noch 15 % unter dem Wert von 2024. Auch die Fertigstellungen pro 1.000 Einwohner blieben in diesem Fall mit 2,6 deutlich unter dem europäischen Mittel von 3,4.
Noch trüber sind die Aussichten für Österreich. In der Alpenrepublik sieht Euroconstruct bis 2028 nicht einmal eine Trendumkehr, sondern Jahr für Jahr einen weiteren Rückgang. Im Vergleich 2024 (47.000 Fertigstellungen) zu 2028 (33.000) ginge knapp ein Drittel verloren. Für die Schweiz ergäbe sich im Fünf-Jahres-Vergleich zumindest ein leichtes Plus von 5 %.
www.euroconstruct.org04.03.2026
Interface: Rekordumsatz im Geschäftsjahr 2025

Eine neue Bestmarke bei den Umsätzen meldet Interface für das Geschäftsjahr 2025. Mit 1,39 Mrd. USD (1,18 Mrd. EUR) übertraf der US-amerikanische Teppichfliesen-Spezialist den Vorjahreswert um 5,4 %. Als operatives Ergebnis werden 164,0 Mio. USD (+22,0 %) ausgewiesen. Der Konzerngewinn liegt bei 116,1 Mio. USD (+33,5 %).
www.interface.com03.03.2026
Weigel-Messe Anfang März 2026 in Bremen

Für den 6. und 7. März 2026 – erstmals an einem Freitag und Samstag – lädt die Weigel-Gruppe zur Hausmesse nach Bremen ein. In Halle 7 des Messegeländes stellen die Großhändler Kurt Weigel, Großhandelshaus Altstadt und JOP/Ohlwein gemeinsam mit mehr als 90 Lieferanten Neuheiten und Sortimente für Bodenleger, Maler, Lackierer und Raumausstatter aus. Die Produktschau wird ergänzt durch Workshops und einen Tapezierwettbewerb.
Am Freitagabend findet zudem im Foyer der ÖVB-Arena eine große Messe-Party inklusive Verleihung des Weigel-Messe-Awards statt: In entspannter Atmosphäre haben Aussteller und Besucher die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und den ersten Messetag stimmungsvoll ausklingen zu lassen.
www.weigel.de02.03.2026
Ohlwein: Neue Führung bei Berliner Großhändler

Just Ohlwein hat sich zu Jahresbeginn 2026 aus der Geschäftsführung des von ihm 2011 mitgegründeten Berliner Großhändlers JOP mit Hauptsitz in Berlin zurückgezogen. Der 64-Jährige nimmt aber weiterhin Aufgaben im Vertrieb und in beratender Funktion wahr.
Einen Teil seiner Unternehmensbeteiligung hatte Ohlwein bereits 2024 an Matthias Steinmetz (44, Foto links) verkauft, der in den zurückliegenden fünf Jahren als Kaufmännischer Leiter und Prokurist bei JOP wirkte und zum 1. Januar 2026 die Geschäftsführung übernommen hat. Die übrigen Anteile und damit die Mehrheit am Unternehmen hält nach wie vor die Cloppenburger Weigel-Gruppe, die mit Markus Weigel auch einen weiteren Geschäftsführer bei JOP stellt. Als dritter Geschäftsführer agiert ebenfalls seit Jahresbeginn Andreas Müller (Foto rechts). Der 55-jährige Malermeister war zuletzt Vertriebsleiter und Prokurist für den Bereich Ost bei Großhändler Schlau.
www.ohlwein.berlin28.02.2026
BVPF: Dienstältester Lehrlingswart Peter Kránicz verabschiedet sich

Peter Kránicz hat sich rund drei Jahrzehnte lang um die Ausbildung junger Parkett- und Bodenleger im Gebiet der Innung Ostwestfalen-Lippe verdient gemacht. Bei der jüngsten Bundesfachgruppentagung Aus- und Weiterbildung bei Uzin in Ulm wurde das ehrenamtliche Engagement des 66-jährigen Lehrlingswartes aus Gütersloh entsprechend gewürdigt.
27.02.2026
BVPF: Azubi-Zahlen bei Bodenlegern nehmen zu

Die Bundesfachgruppe Aus- und Weiterbildung des Bundesverbands Parkett und Fußbodentechnik (BVPF) tagte am 26. und 27. Februar 2026 beim Verlegewerkstoffhersteller Uzin in Ulm. Dabei stand die aktuelle Entwicklung der Azubi-Zahlen bei den Parkett- und Bodenlegern im Fokus, die Bundesfachgruppenleiter Tobias Michalak den anwesenden Lehrlingswarten und Berufsschullehrern präsentierte. Bei den Bodenlegern stieg demnach die Anzahl der Azubis über alle drei Lehrjahre hinweg um 3,4 % im Vergleich zum Februar 2025 auf insgesamt 393 an (2025: 380). Die Parkettleger hingegen verzeichneten einen weiteren Rückgang um 5,6 % auf nunmehr 525 Auszubildende (2025: 557).
Angesichts der leicht angestiegenen Zahlen bei den Bodenlegern fand es Michalak noch zu früh, um von einem Erfolg zu sprechen – die Entwicklung gehe aber in die richtige Richtung. Der BVPF wolle weiterhin an der Ausbildungsinitiative „Das ist Bodenhandwerk“ festhalten und für die beiden Berufsbilder verstärkt werben. Michalak begrüßte es, dass dank der zunehmenden Absolventen an den Meisterschulen künftig mehr Fachkräfte ausbilden können – aber: „Es bleibt nach wie vor ein Kampf, neue Auszubildende zu finden.“ Seit 2021 nahmen die Azubi-Zahlen bei den Parkett- und Bodenlegern kontinuierlich ab – bis auf den genannten jüngsten Ausschlag nach oben.
www.bv-parkett.de