Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt der Bund energetische Modernisierungen an bestehenden Gebäuden, sowie den Kauf eines neu errichteten oder sanierten Effizienzhauses. Seit dem 21. Juli 2026 gilt eine Neufassung der BEG. Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat dazu eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage der Broschüre „Die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ veröffentlicht. Die Publikation wird mitgetragen vom Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB, dem Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg (SAF), dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz sowie dem Energieberaterverband GIH.
Das Werk erläutert Ziele und Struktur und fasst zunächst die wichtigsten Änderungen der Förderung zusammen. In ausführlichen Kapiteln werden anschließend die Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (BEG EM), die Förderung der Sanierung zum Effizienzhaus Wohngebäude (BEG WG) sowie die zum Effizienzhaus Nichtwohngebäude (BEG NWG) beschrieben. Eine Übersicht zeigt die weitere Entwicklung der Förderung nach heutigem Stand mit kontinuierlich sinkenden Höchstgrenzen und Boni bis 2030, dem Ablaufdatum der jetzigen Regelungen.
VDPM-Hauptgeschäftsführer Lars Jope sagt: „Sanierungsmaßnahmen senken den Energieverbrauch und sind gleichzeitig gut für die Konjunktur und den Klimaschutz. Deshalb setzt die Bundesregierung die BEG auch unter den Rahmenbedingungen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes fort. Die BEG soll 2027 auf rund 13 Mrd. EUR steigen. Nun liegt es an uns als Verbände, zusammen mit dem ausführenden Fachhandwerk dafür zu sorgen, dass die Mittel auch abgerufen werden und ein möglichst hoher Anteil in den Bereich der Wärmedämmung von Gebäuden fließt. Unsere BEG-Infobroschüre ist dazu ein wichtiger Schritt."
Die Publikation steht ab sofort unter www.vdpm.info zum kostenlosen Download bereit und kann dort auch als Printausgabe bestellt werden.